Android-Geräte sind toll. Man kann mit ihnen machen, was man möchte, selbst dann, wenn man auf einer mehrere Jahre alten Software festsitzt. Man kann das Betriebssystem optisch seinem Geschmack anpassen und natürlich auch Controller an die Hardware anschließen, um beispielsweise gemütlich per Emulator alte Nintendo-Klassiker zu spielen.

Diese Offenheit kommt jedoch auch mit einem Preis, denn wie eine Cisco Sicherheitsstudie beweist, waren 2013 99 Prozent aller mobilen Schädlingsprogramme auf Android-Geräten zu finden. Niemand Geringerer als Apples Marketingchef Phil Schiller machte via Twitter auf die Studie aufmerksam.

Allerdings liegt die hohe Anzahl der Schadsoftware nicht, wie bei PC und Mac, an der höheren Verbreitung, sondern eher an der Möglichkeit Apps aus unbekannten Quellen installieren zu können. Google kontrolliert, wie auch Apple, seinen eigenen AppStore, jedoch schützt dies Nutzer nicht vor Apps, welche aus dem Internet heruntergeladen und auf das Smartphone gespielt werden. Ein weiterer Grund ist die hohe Fragmentierung der Android-Geräte. Einige Geräte laufen, wie eingangs schon erwähnt, nur mit alter Software, welche nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird und für Internetkriminelle somit ein interessanteres Angriffsziel bietet.

Nichtsdestotrotz gibt es für Android aber immerhin Antiviren-Software. Da lohnt sich der Octo-Quad-Hexa-Core doch gleich viel mehr, wenn im Hintergrund stets nach auffälligen Aktivitäten gesucht wird.