Man hört ja immer wieder davon, dass Akkus so heiß geworden sind, dass die Benutzer von mobilen Geräten Verbrennungen davongetragen haben sollen. Und irgendwo auf dieser Welt scheinen Smartphones andauernd zu explodieren. Man denkt sich dann immer „Jaja, wird mir schon nicht passieren“, wenn man es denn überhaupt glaubt, und daddelt weiter fröhlich mit seinem Galaxy Note 7 herum. Doch wenn der Hersteller selber schon davon abrät, sollte man es vielleicht wirklich besser lassen!

Nachdem es bereits diverse Meldungen über eine mögliche Brandgefahr des Akkus vom Galaxy Note 7 gegeben hat, scheint sich die Problemlage mittlerweile derart verdichtet zu haben, dass der Hersteller Samsung den weltweiten Verkauf mit sofortiger Wirkung gestoppt hat. Gleichzeitig startet der Smartphone-Marktführer eine globale Rückrufaktion!

Wie die südkoreanische Agentur Yonhap unter Berufung auf einer Mittelung von Samsung berichtete, sollen Kunden bei Rückgabe ihres Geräts entweder ein Ersatzgerät erhalten, natürlich eines anderen Typs, oder ihr Geld erstattet bekommen.

Samsung wendet sich an seine Kunden
Samsung äußert sich in einer Pressemitteilung wie folgt: "Wir kooperieren unverändert mit den zuständigen Behörden, um die aktuellen Zwischenfälle mit dem Galaxy Note7 zu untersuchen. Während diese Untersuchung anhält, werden wir nun die Mobilfunkanbieter und unsere Handelspartner weltweit darum bitten, den Verkauf und weiteren Austausch des Galaxy Note7 einzustellen.

Wir verpflichten uns auch weiterhin, gemeinsam mit den zuständigen Behörden alle nötigen Schritte zur Lösung der aktuellen Situation zu unternehmen. Unsere Kunden bitten wir nun, sowohl alte Galaxy Note7 wie auch neue, bereits ausgetauschte Geräte auszuschalten und nicht weiter zu nutzen. "

Ferner weist die US-Flugaufsichtsbehörde darauf hin, das Gerät NICHT im Gepäck zu verstauen. Samsung kündigte an "in Kürze" Informationen zum Rücknahmeprozess zu veröffentlichen.

I Fotos: MilsiArt / JPstock / Valentin Valkov / Shutterstock.com

Quelle: bild.de