Im Vergleich zu der der Art, wie vor noch gar nicht allzu langer Zeit Pornos konsumiert haben, leben wir diesbezüglich heutzutage dank internetfähiger Smartphones im Schlaraffenland. Damals musste man sich den schmuddeligen Erwachsenenbereich einer Videothek mit anderen Heimlichtuern teilen, sich mit dem Film seiner Wahl vor einem spöttisch dreinblickenden Videothekar exponieren und daheim dann auch noch erst auf eine günstige Gelegenheit warten, mit dem VHS-Rekorder und dem Röhrenfernseher ein paar ungestörte Minuten verbringen zu können. Den ganzen Technikklotz einfach aufs Klo schleppen, war nicht drin!

Der durchschnittliche 13-Jährige von heute kann darüber nur lachen. Doch so komfortabel der Porn-To-Go auch geworden sein mag, eines hat sich im Vergleich zu damals nicht geändert: Keiner will beim Pornogucken erwischt werden.

Auch wenn es mittlerweile wohl jeder macht, könnt ihr euch des Spottes eurer Arbeitskollegen oder Kumpels sicher sein, wenn ihr einmal unachtsam seid. Und das wäre noch das Szenario, in dem ihr glimpflich davonkommt. Vorgesetzte und Partnerinnen sind da schon eine ganz andere Baustelle.

Von daher ist es äußerst wichtig, beim Sex-Surfen ein paar Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgendes gilt es dabei zu beachten:

Öffne mehrere Tabs im Browser: Auf diese Art und Weise kannst du schnell zwischen pikanten und weniger despektierlichen Seiten hin- und herschalten, wenn es nötig werden sollte.

Verwische deine Spuren: Denke daran, den Verlauf zu löschen, oder surfe gleich im „Privaten Modus“ wenn du auf Safari bist. Google Chrome-Reisende öffnen dagegen über den Einstellungs-Button ein 'Inkognito-Fenster'.

Verwende eine sichere Browser-App: Für ganz Vorsichtige bieten sich Apps wie die „Anonymous Deep Web Browser App“ (Android) an, welche dir eine anonyme IP-Adresse zuweist. Somit können andere deine Informationen nicht einsehen und auch der Verlauf wird am Ende gelöscht.

Schütze dich gegen Viren: Jeder, der schon mal eine Porno-Seite aufgerufen hat, weiß um sich automatisch öffnende Pop-ups. Die sind nicht nur nervig, sondern oft auch gefährlich, wenn sie beim Anklicken einem Virus Tür und Tor öffnen. Abhilfe schaffen Apps wie AdblockPlus, die ihr sogar gratis bekommt.

Löscht regelmäßig Cookies! Erklärt sich selbst, oder?!

Sucht an den richtigen Orten: Wer mit einem Android-Smartphone unterwegs ist, dem steht neben dem „Play Store“ beispielsweise auch der von Google nicht regulierte „Aptoid Store“ zur Verfügung, wo ihr all die Porno-Apps findet, die ihr woanders vergeblich sucht. Auch über „Tumblr“ lassen sich leicht pornographische Inhalte finden, wenn ihr in den Einstellungen für die App die „sichere Suche“ deaktiviert.

Und eines noch zu Schluss: Nutzt niemals, wirklich niemals eurer Diensthandy, um euch erotische Inhalte reinzuziehen!

Quelle: tag24.de