Es ist keine Frage, dass mobiles Internet unser Leben in einer ähnlichen Form bereichert hat, wie seinerzeit die mobile Telefonie. Ein jederzeit zugängliches GPS-System führt auch den größten Deppen ans Ziel, anstatt sich mit belanglosen Gesprächen beschäftigen zu müssen, kann man jederzeit den Status der Kumpels checken, und anstatt in der Bahn so was Lästiges wie Bücher lesen zu müssen, kann man auch eine Runde Clash of Clans einlegen. Aber warum redet eigentlich niemand über den offensichtlichsten Nutzen, den so ein mobiler Internetzugang bietet: Pornos, wann und wo immer man will?

Ja warum eigentlich, fragten sich auch die Herrschaften von Pornhub. Kann es etwa sein, das Besitzer von Tablets und Smartphones über ihre Geräte, obwohl sie wie dafür gemacht sind, mit aufs Klo genommen zu werden, keine Pornos gucken? Um das herauszufinden, wertete man dort also einfach mal die Zugriffe aus, die über mobile Plattformen erfolgten. Und siehe da, auch unterwegs erfreuen sich Schmuddelfilmchen größter Beliebtheit.

Android-Nutzer sind dabei ganz weit vorne
Gut 50 Prozent des gesamten Webtraffics über Smartphones entfallen auf den großen Apple-Konkurrenten, dessen Kunden wiederum 'nur' 40 Prozent beitragen. Dies mag aber wohl auch daran liegen, dass Androiden direkt auf der Pornhub-Seite eine entsprechende App herunterladen können, was auf iPhone nicht möglich ist, so dass hier relativ unkomfortabel über den Browser gelümmelt werden muss. Die restlichen Prozenttröpfchen entfallen auf Windows Phone, Blackberry und Samsung, sind aber nicht der Rede wert.

Bei den Tablets ist es wieder ganz anders. Ganze 77 Prozent der Zugriffe werden von dem mächtigen iPad gestemmt. Da kommt wohl das geringe Gewicht zum Tragen (haha). Android-Tablets scheinen mit läppischen 21,5 Prozent für andere Dinge besser geeignet zu sein.

Bei den Suchbegriffen sind wir Smartphoner aber plötzlich wieder alle gleich
Mit großem Abstand auf Platz eins: Lisa Ann. Keine Ahnung, wer das ist, aber wir schauen in der Pause gleich mal nach. Auf Platz zwei folgt Kim Kardashian, die uns nun wiederum so gar nicht interessiert. Und erst jetzt treten Unterschiede auf. Android-Nutzer wählen Teens auf Platz drei, Apple-Jünger suchen nach Lesben. Auf Platz vier verhält es sich interessanterweise genau umgekehrt.

Sowohl im Smartphone als auch im Tablet-Sektor, ob auf Android- oder Apple-Geräten: Die Amerikaner sind mit gewaltigem Abstand die versautesten und haben den längsten … Balken in der Statistik. Die Briten eifern den Cowboys wie üblich nach und rangieren in jeder der genannten Kategorien auf Platz Zwei. Geografische Unterschiede tun sich erst ab Platz drei auf. Wir Deutschen befinden uns allgemein im Mittelfeld, ziehen uns der Statistik nach Pornos aber lieber auf dem Tablet rein. Schon komisch, wo es doch so viel mehr auffällt, wenn man das Teil mit aufs Klo nimmt. Sein Smartphone hat man doch ohnehin meist bereits in Penisnähe in der Tasche. Aber über das Warum sollen sich klügere Menschen Gedanken machen, als wir es sind.

Und jetzt entschuldigt uns bitte, wir müssen da noch was recherchieren.