Ach weh, ach weh, wir sind wahrlich nur ungern die Überbringer schlechter Nachrichten. Aber wenn es um das Thema Männlichkeit geht, haben wir uns unseren Lesern gegenüber eine schonungslose Informationspflicht auferlegt! Und so müssen wir euch leider kundtun, dass an der Nummer mit der Handystrahlung, die sich negativ auf die Spermienqualität auswirkt, offenbar wirklich etwas dran ist.

Das geht aus einer sogenannten Meta-Studie hervor. Es mag seltsam klingen, aber Meta-Studien sind quasi Studien über vorangegangene Studien. Sprich: eine Zusammenführung vieler unabhängiger Ergebnisse zu einem Thema, bei der bereits erzielte Resultate verglichen und als Kollektiv ausgewertet werden.

In unserem aktuellen Fall lagen ganze 27 Studien zu dem Thema Spermien-Bewegung, Sauerstoffradikale und DNA-Schädigung vor, und die Zusammenschau zeichnet wie gesagt ein düsteres Bild. Überzeugende 21 davon gelangen zu der Erkenntnis, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen Handy-Strahlung und geschädigten Spermien gibt. Gruselig ist außerdem, dass vier von fünf DNA-Prüfungen sogar eine Schädigung der menschlichen DNA nachweisen konnten.

Nur eine Stunde nahe am Körper getragen, soll ein Smartphone dazu führen, dass unser Sperma förmlich gekocht wird. Die direkte Korrelation von Handy-Strahlung und Spermien-Qualität gilt als nachgewiesen, auf welche Weise diese Schädigung vonstattengeht, ist jedoch noch unklar. Man vermutet aber, dass die Wärmeentwicklung und der elektromagnetische Charakter der Strahlung verantwortlich für den Schaden zeichnen.

Zwar kommen viele Studien zu den gleichen Ergebnissen, so dass man die Problematik durchaus ernste nehmen sollte, wo und wie wir unser Smartphone dennoch am besten bei uns führen, liefert uns aber leider keine davon.

Quelle: chip.de