Hey du! Ja, genau du! Wusstest du, dass es jemanden gibt, der ganz genau weiß, wo du gestern warst? Besser gesagt: ein Unternehmen, das wir alle kennen? Google weiß, wo du dich rumgetrieben hast – und du möchtest um jeden Preis vermeiden, dass deine Partnerin oder dein Partner deine Ausflüge anhand des Links nachverfolgt, den wir dir jetzt zeigen möchten. Doch verraten hat dich mitnichten ein Kumpel oder gar dein loses Mundwerk, sondern dein eigenes Smartphone.

Denn was viele ohnehin vermuten, stimmt tatsächlich: Google benutzt die vorinstallierte „Google Maps“-App, das GPS und Mobildaten, um rund um die Uhr und zu jeder Zeit zu tracken, wo sich die Nutzer aufhalten. Das Ergebnis ist ein Bewegungsprofil, bei dem nicht nur versierte Datenschützer einen hochroten Kopf bekommen. Doch wie so oft in diesen Fällen gilt: Glaubt nicht nur unseren Worten, sondern macht die Probe aufs Exempel. Meldet euch dazu einfach bei eurem Google-Konto an und klickt auf diesen Link hier.

Das, was ihr jetzt seht, ist euer Bewegungsprofil von jedem Tag des vergangenen Monats. Solltet ihr den Anblick besorgniserregend finden, könnt ihr dort auch euren bisherigen Standortverlauf löschen, indem ihr am Rechner auf das Mülleimer-Symbol oder das Zahnrad klickt. Durch „Standortverlauf pausieren“ könnt ihr der Sammelwut auch Einhalt gebieten, wenn ihr möchtet – müsst dann laut Google allerdings damit leben, dass gewisse Dienste wie etwa „Google Maps“ und andere standortabhängige Apps nicht mehr einwandfrei funktionieren.