Technikfetischisten erwarten mit Hochspannung den für Anfang 2014 angepeilten Veröffentlichungstermin der Smartbrille 'Glass' des Google-Konzerns. Bereits die ersten Konzeptvideos und Live-Demonstrationen der Brille konnten sich sehen lassen. Europäische Datenschützer sträuben sich jedoch gegen die neuentwickelte Technik. Verständlich, weiß man doch nicht, wann man nun gefilmt wird oder nicht.

Genau aus diesem Grund wird Google Glass aller Voraussicht nach auch nicht zeitgleich in den USA und Europa erscheinen. Zu unterschiedlich sind die Datenschutzbestimmungen. Ein weiteres Problem ist die Spracherkennung. Berichten zufolge erkennt die Brille nämlich nur amerikanisches Englisch und hat schon Probleme bei britischen Anwendern. Deutsch und Französisch erkennt die Brille fast gar nicht. Blöd, wird das Gerät doch ausschließlich über die Stimme gesteuert.

In den USA sind im Rahmen des Explorer-Programms bereits knapp 10.000 von Googles Datenbrillen im Umlauf. Für etwa 1500 US-Dollar konnten interessierte Tester das Gerät erwerben und erste Gehversuche unternehmen. Für Europa ist solch ein Programm nicht geplant – aus nachvollziehbaren Gründen.

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