Poah, immer dieser Stress beim Essen: Zum Salzstreuer greifen, über den Teller führen, umdrehen, schütteln, wieder umdrehen, wieder wegstellen. Das muss doch auch einfacher gehen?! Das hat sich auch eine findige Tüftlerin aus Japan gedacht, und einfach mal eine Gabel erfunden, die euch diese Arbeit abnimmt.

Kein Scherz: Die Salz-Gabel würzt fades Essen nach dem sogenannten „Food-Hacking“ Prinzip. Dabei ist „Würzen“ im eigentlichen Sinne nicht richtig, da sie den Geschmack eher manipuliert. Dies geschieht mittels kleiner Stromschläge, welche die Geschmacksknospen auf unserer Zunge stimulieren. Soll heißen: Wir schmecken Salz, wo gar keines ist. Das funktioniert jedoch nur, solange der Stromkreis geschlossen ist, also die Gabel das Essen oder die Zunge berührt. Dennoch ein vielversprechender Ansatz auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung.

Entwickelt wurde die Salz-Gabel von Hiromi Nakamura, einer Doktorandin an der Universität Tokyo, nachdem sie bei Tests, die darauf abzielten, einen Computer mit der Zunge zu steuern, mit Elektrizität zu experimentieren anfing. Als sie den Strom anmachte, veränderte sich der Geschmack in ihrem Mund, und die Idee der Salz-Gabel war geboren.

Wir sind gespannt, ob es sich dabei letztlich bloß um ein lustiges Gadget handelt, oder diese Idee unsere Art zu Essen verändern wird. Und ob es irgendwann auch eine Gabel für Frauen gibt, die alles nach Schokolade schmecken lässt.