Google mag vielleicht das offenere Betriebssystem und einen höheren Marktanteil haben, aber Apple schlägt Google immer noch, wenn es um das Finanzielle geht. Der Konzern rund um CEO Tim Cook hat im vergangenen Jahr sagenhafte 8 Milliarden US-Dollar an seine App-Entwickler ausgezahlt. Bei Google sind es, trotz höherer Nutzerzahlen, lediglich fünf Milliarden US-Dollar.

Dies mag daran liegen, dass, durch das offenere Betriebssystem, viele Nutzer lieber zu kostenfreien, illegalen Downloads greifen, anstatt ein paar Cent für eine App auszugeben. Dies schädigt nicht nur den Entwickler, sondern kann im schlimmsten Falle sogar Malware Tür und Tor öffnen. 99 Prozent der mobilen Malware ist nämlich auf Android zugeschnitten und zwingt einige Nutzer zu einem wahren Spießrutenlauf, was das Herunterladen von Apps angeht. Apple hat in seinem kontrollierten AppStore-Umfeld nicht nur die Oberhand, was Verkäufe angeht, sondern auch in Sachen Qualitätskontrolle.

Wir sind jedenfalls gespannt, wo es mit den beiden Firmen und ihren jeweiligen Betriebssystemen in Zukunft noch hingehen wird. Konkurrenz ist gesund fürs Geschäft und Auswahl gut für den Kunden.

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Quelle: DerAktionär