Sex sells! Das ist allgemein bekannt und unserer Meinung nach auch ganz gut so. Nun eignet sich allerdings nicht jedes Produkt dafür, mit einer unseriösen Tittenparade beworben zu werden. Und von einem Penis erst recht nicht, der in der Werbebranche ein eher kümmerliches Dasein fristet. Insofern ist davon auszugehen, dass die Herrschaften der Marketingabteilung von Apple zurzeit nicht besonders glücklich sind, über ihren kleinen Fauxpas, der ganz Hongkong zum Lachen brachte.

Dort lief nämlich kürzlich die Werbemaschinerie für den Launch des neuen iPhone 7 an. Nun kann man aber nicht einfach so ein westliches Werbekonzept in den asiatischen Raum übertragen, weshalb der englische Slogan „This is 7“ übersetzt werden musste. Da dies wörtlich keinen Sinn ergeben hätte, änderte man kurzerhand die Wortfolge um. „7, is here.“ für den chinesischen Markt, „Exactly is 7.“ für Taiwan und „This, is excactly iPhone 7.“ für Hongkong.

Was man dabei jedoch nicht bedacht hatte war, dass man in Hongkong, anders als in China und Taiwan, nicht Mandarin, sondern Kantonesisch spricht. Und da in der kantonesischen Umgangssprache das Wort „7“ auch für „Penis“ benutzt wird, war die Belustigung der Bewohner Hongkongs entsprechend groß. „This is Penis“ und „Penis is here“ hat sich in den dortigen Sozialen Medien rasch zu einem Running Gag entwickelt.

Aber hey, kann ja mal passieren. Ist ja auch blöd, wenn man die 7 nicht benutzen darf. Nicht wahr, Samsung? Oder wie war das noch, als ihr das Galaxy Note 7 in Kantonesisch bewerben wolltet, nur um kurz darauf feststellen zu müssen, dass „Note 7“ in dem Falle auch als „a Stick of Penis“ übersetzt werden kann …

I Fotos:Denis Rozhnovsky / Bulatnikov / Shutterstock.com

Quelle: futurezone.at