Der erbitterte Kampf zwischen Apple und Samsung geht nun schon eine ganze Weile. Bereits seit 2011 hält der Rechtsstreit der beiden Technologie-Giganten an. Nun hat Apple beim Prozess gegen Samsung in Nordkalifornien derbe einstecken müssen.

Richterin Koh lehnte Apples Antrag auf Verkaufsverbot von 23 Samsung-Produkten ab. Der Grund: Apple kann „nicht nachweisen, dass es zu der beantragen Verfügung berechtigt ist“.

Aber auch der Konkurrent Samsung musste sich ein Urteil zugunsten der Gegenpartei gefallen lassen. Koh bestätigte den bereits im November von einer Jury angesetzten Schadenersatz in Höhe von 290 Millionen Dollar. Die Koreaner hatten zuvor angemerkt, dass Apple laut Samsungs Rechnung lediglich 52 Millionen Dollar zustünden – zusätzlich zu den bereits feststehenden 640 Millionen Dollar versteht sich. Diese sollten zuvor übrigens auch 1,05 Milliarden Dollar betragen, wenn es nach Apple ginge.

Apple und auch Samsung haben die Möglichkeit, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Ob sich eine der beiden Rechtsparteien dafür entscheiden wird, steht noch aus. Apple wird diesen Rückschlag aber sicherlich nicht ohne weiteres hinnehmen.

Foto: 2014 Apple Inc.