Bereits seit dem Start von Apples Kartendienst Apple Maps gab es die ein oder andere Schlagzeile, die für Staunen und Kopfschütteln sorgte. Nutzte man Apples Karten, die seit dem Betriebssystem iOS 6 in die iPhones, iPads und iPod touchs integriert waren, war es nicht verwunderlich, wenn einem Routen ins australische Outback oder geradewegs ins Meer angezeigt wurden.

Einen weiteren kuriosen, aber auch äußert gefährlichen Fall gab es nun in Fairbanks, Alaska. Zwei Autofaher sind den Anweisungen von Apple Maps auf eine Fluglandebahn gefolgt. Über eine Zubringerstraße, die üblicherweise nur von Flugzeugen genutzt wird, verschafften sie sich Zugang zum Gelände.

Wie Flughafen-Chefin Melissa Osborn jedoch gegenüber der Alaska Dispatch aussagte, haben die Autofahrer nicht nur auf das Navigationssystem vertraut, sondern fuhren auch an mehreren Warnschildern vorbei. „Sie fuhren sogar durch ein Tor. Nichts davon schien sie davon zu überzeugen, dass sie etwas Verbotenes machten“, so Osborn.

Der Flughafen hat das Gebiet nun abgesperrt und Apple veranlasst den Flughafenbereich aus dem Kartendienst zu sperren, bis der Fehler beseitigt sei. Apple kam der Bitte nach, äußerte sich sonst aber nicht zu dem Vorfall.

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