Apples Erfolgssträhne scheint nicht abzureißen. Auf der vergangenen Investorenkonferenz zeigte sich CEO Tim Cook zufrieden und präsentierte Zahlen, von denen viele Apple-Konkurrenten nur träumen können.

Besonders beim iPhone kann Apple auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Verkäufe stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent an. Um weitere Märkte zu erschließen, insbesondere die der Entwicklungsländer, muss Apple zwangsläufig kostengünstigere Produkte einführen, die in solchen Ländern eher gefragt sind.

Das iPad hat eine nicht ganz so rosige Zukunft, wie es scheint. Die Verkäufe des Vorzeige-Tablets sanken im Jahresvergleich um 16 Prozent. Überraschend, wenn man bedenkt, dass Apple die Modelle erst im vergangenen Herbst aktualisierte. Tim Cook meint, dass Produktengpässe im Weihnachtsgeschäft 2010 schuld seien, dass die aktuellen Zahlen schwächer aussehen, da sich die Verkäufe im Vorjahr um ein Quartal verschoben. Trotzdem ist er zuversichtlich, dass die Tablet-Computer in den kommenden Jahren den Absatz von PCs überholen werden.

Sollte Apple übrigens demnächst, vielleicht ja schon zur WWDC 2014 im Juni, ein mobiles Bezahlsystem vorstellen, dann sind 800 Millionen Kunden, die ihre Kreditkarte hinterlegt haben, bereit. Auch hier konnte das in Cupertino ansässige Unternehmen einen Zuwachs verzeichnen.

Eine nicht ganz so tolle Nachricht für Apple: Das Geld wurde weniger. Obwohl Apple 4,1 Millionen Macs verkaufte, was einen Zuwachs von fünf Prozent bedeutet, sank der Geldberg von 159 auf ungefähr 151 Milliarden Dollar. Grund hierfür könnten die hohen Dividenden sein, die an Anteilseigner ausgeschüttet wurden.

Schauen wir mal, mit welchen neuen Produkten uns Apple dieses Jahr wieder zur Kasse bitten möchte. Neue iPhone-, iPad- und Mac-Modelle sind so klar, wie das Amen in der Kirche, aber wie steht es um die mysteriöse iWatch oder Apples Angriff auf den Fernsehmarkt?