Ein großer Vorteil vieler Android-Geräte gegenüber der Konkurrenz ist die Möglichkeit, den Akku zu wechseln. Was aber tun, wenn der Verbrauch des Akkus nicht auf ein Hard-, sondern Softwareproblem zurückzuführen ist? Diesem Problem müssen sich derzeit viele Android-User stellen, die mit ungewöhnlich kurzen Akkulaufzeiten zu kämpfen haben. Bereits im Sommer trat dieses Problem auf und auch dieses Mal sollen Googles Play-Dienste für den Energieverlust verantwortlich sein.

Die Dienste hindern den Prozessor daran, in den Stromsparmodus zu wechseln, was die Akkulaufzeiten von Smartphones und Tablets innerhalb von wenigen Stunden um bis zu zwanzig bis vierzig Prozent verringern soll. Eine zufriedenstellende Lösung gibt es derzeit noch nicht, lediglich einige Workarounds. So soll die „Zugriff auf meinen Standort“-Funktion deaktiviert werden und in den Einstellungen der Cache der Play-Dienste geleert werden. Anschließend die Dienste manuell stoppen und Updates deaktivieren. Google Play sollte anschließend die entsprechenden Updates erneut herunterladen, in ihrer bereits aktualisieren Variante.

Wann mit einer echten Lösung zu rechnen ist, ist derzeit unklar.