Das Smartphone: Längst ist der elektronische Alleskönner für die Hosentasche zum unverzichtbaren Begleiter mutiert. Er führt unseren Kalender, organisiert, zeigt uns, wie das Wetter wird, unterhält mit Spielen und Videos und nicht zuletzt kommunizieren wir damit. Doch das ständige Starren auf den smarten Begleiter kann Folgen haben – kaum jemand, der nicht Stunden auf das Gerät starrt, manche von uns gar am Stück. Nun warnen Ärzte. 

Nicht, weil das Ganze „rechteckige Augen“ macht, wie man uns in unserer Kindheit schon in Sachen Fernseher eingebläut hat – sondern, weil es auf den Nacken einwirkt. Denn in der typischen vorgebeugten Haltung mit dem gesenkten Kopf schlummerten Risiken. So wirkten in dieser Haltung enorme Kräfte auf den Nacken ein. Die Folge: Die Nackenmuskulatur stehe unter enormer Anspannung, die Blutversorgung in diesem Bereich könnte eingeschränkt werden. Die darauffolgenden Verspannungen könnten langfristig ernsthafte Konsequenzen bergen.

Denn der Körper würde dadurch zu einer vorgebeugten Schonhaltung verleitet – die wiederum zu chronischen Problemen führen könne: Rücken- und/oder Nacken- und Kopfschmerzen sowie Verschleißerscheinungen. Diesen könne man durch Wärme entgegenwirken – etwa durch ein Wärmepflaster. Hören die Symptome jedoch nach zwei Tagen nicht auf und strahlen sogar bis in die Arme aus, solle man besser einen Arzt aufsuchen.

Ebenso hilfreich: Bewusste Smartphone-Pausen, seltenere und kürzere Blicke auf das Display. Dieses sollte man betrachten, indem man das Gerät näher vors Gesicht führt und die Augen Richtung Smartphone senkt – nicht den ganzen Kopf. Auch eine entspannende Nacken-Gymnastik könne helfen, indem man behutsam den Kopf aufrichte und dann langsam das jeweilige Ohr erst zu einer und dann zur anderen Schulter senke.

Quelle: tag24.de