Wir schreiben 2016. Die, die sagen, dass ein Mann riesig, muskelbepackt und entweder Handwerker, Soldat, Polizist oder sonst wie extrem maskulin sein muss, um als echter Kerl zu gelten, sind in der Minderzahl. Smart ist das neue „Männlich“, Geek der neue Schick. Ein gut ausgebildeter Denkmuskel kann genauso überzeugen wie ein Bizeps – und weit mehr. Das beste lebende Beispiel für diese Behauptung ist Billardgott „Venom“.

Taff klingender Name, nerdiger Typ. Florian Kohler heißt der Mann, den Millionen im Internet nur als „Venom“ kennen und feiern wie nichts. Ein schlaksiger Typ in Weste und Hemd, der eine Schildpattbrille trägt. Optisch würde ihn wohl so mancher irgendwo zwischen Woody Allen und dem Jungen einordnen, den man zu Schulzeiten verprügelt hat, um an dessen Mathehausaufgaben zu kommen. Doch über genau solche Stumpfhirne kann Kohler als Erwachsener mit Sicherheit herzlich lachen. Er besucht die exotischsten Orte und dreht Videos mit atemberaubenden Frauen.

Denn sobald er das Billardqueue in die Hand nimmt, verwandelt der unscheinbare Typ sich in eine Maschine, bei deren Fähigkeiten die Ladys reihenweise dahinschmelzen. Ist ja auch kein Wunder, bei derart geschickten Fingern und so einer perfekten Hand-Auge-Koordination. Bei dieser Parade von Trickshots entsteigt seinem Pool auch prompt eine flotte Nixe im Bikini, um ihn möglichst dekorativ zu unterstützen. Und wirklich, wenn ihr denkt, ihre Kurven wären das Beeindruckende an diesem Video, solltet ihr es noch mal schauen und diesmal lieber auf seine Kugeln achten.