Die heutigen Musikvideos sollen die jungen Leute ansprechen. Schnelle Schnitte, viel nackte Haut und sexy Mädels. Klar, dass da Künstler wie Mozart, Bach und Co. nicht mithalten können.

Und das hat rein gar nichts mit der Tatsache zu tun, dass es damals noch keine Musikvideos gab. Um klassische Musik wieder in den Vordergrund zu rücken, hat man jetzt auf ähnliche Mittel gesetzt, wie es die heutigen Musiker tun: vieeeeeeeel nackte Haut und sehenswerte Tanzeinlagen.

Den Anfang macht Antonin Dvořák, ein böhmischer Komponist aus dem 19. Jahrhundert, mit seiner „Aus einer neuen Welt“ betitelten neunten Symphonie. Fünf leichtbekleidete Asiatinnen dürfen in dem Musikvideo in unterschiedlichen Locations mit dem Hintern wackeln, ihre Haare in den Wind halten und uns einfach vergessen lassen, dass wir uns gerade drei Minuten lang klassische Musik anhören. Ob das Experiment gelingt? Probiert es selbst und schaut, wie lange ihr durchhaltet.