Die deutsche Ikone der Formel 1 hatte schon einige schwere Situationen im Leben zu bestehen. Doch nach einem schweren Ski-Unfall steht es um Michael Schumacher nicht gut. Er liegt nach einem Kopftrauma im Koma! Der ehemalige F1-Rennfahrer überstand schon einige heftige Unfälle in seinem Boliden. Doch nun hat das Schicksal privat und auf Skiern zugeschlagen.

Der Ski-Unfall ereignete sich am Sonntagvormittag in den französischen Alpen. Nach ersten Berichten prallte Schumacher abseits der Piste gegen einen Felsen. Er trug zwar einen Helm, aber der Zusammenprall war so schwer, dass es infolgedessen zu einer gefährlichen Gehirnblutung gekommen ist. Während er noch bei Bewusstsein war, als die Rettungskräfte eintrafen, fiel er kurz darauf ins Koma.

Die letzte Stellungnahme des Universitätsklinikums von Grenoble, in die Schumacher verlegt worden war besagte, dass sich Schumi weiterhin in einem kritischen Zustand befinden würde. Angeblich soll es in der vergangenen Nacht eine zweite Hirn-OP gegeben haben. Das Krankenhaus in Grenoble ist hermetisch abgeriegelt worden.

Schumachers Frau Corinna, seine beiden Kinder als auch die beiden langjährigen Formel-1-Weggefährten Ross Brawn und Jean Todt, sind mittlerweile im Krankenhaus angekommen. Eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Schumi-Fans weltweit bangen seit der schlimmen Nachricht um die Gesundheit Schumis und brachten sogar Schumachers-Homepage aufgrund des enormen User-Ansturms zum Absturz.

UPDATE:
Auf der Pressekonferenz am Mittag gaben die behandelnden Ärzte in Grenoble ein Update zum Zustand Michael Schumachers: „Sein Zustand ist weiter kritisch und außerordentlich ernst. Ohne den Helm hätte Michael Schumacher den Ski-Unfall nicht überlebt." Und weiter: „Er ist in ein künstliches Koma versetzt worden. Wir versuchen, die Gehirnödeme so weit wie möglich zu reduzieren und den Druck im Gehirn zu verringern. Er wurde ein einziges Mal operiert, der Eingriff fand ohne größere Schwierigkeiten statt”, sagte der behandelnde Arzt. „Wir sprechen noch nicht über Spätschäden, sondern konzentrieren uns allein auf die akute Behandlung und denken von Stunde zu Stunde. Wir versuchen, Zeit zu gewinnen.”

Quelle: Bild.de