Die letzte Bastion der Männer könnte fallen! Mehr Zuschauer an den Bildschirm fesseln, den Rennsport für Nicht-Fans interessanter gestalten. Das geht doch mit einer hübschen Lady am einfachsten! In der Diskussion um eine Nachfolge von F1-Chef Bernie Ecclestone brachte der Brite selbst den Einwand, dass man doch auch eine Frau an die Spitze des Formel-1-Sports setzen könnte.

„Warum keine Frau? Ich kann mir das absolut vorstellen. Ich glaube, dass Frauen im Allgemeinen nicht ein so ausgeprägtes Ego haben. Männer denken mehr ans Geldverdienen. Frauen müssen nicht auf den Golfplatz gehen, um Geschäfte abzuschließen. Sie müssen einfach härter arbeiten, um die gleiche Anerkennung zu bekommen wie ein Mann. Und genau das tun sie dann auch. Da ihr Ego keine Rolle spielt, entscheiden sie weniger emotional. Und am Ende dient das mehr der Sache“, sagte der wegen Bestechung angeklagte Ecclestone gegenüber SPORT BILD.

Die Frau, die im Rennsport derzeit alle Voraussetzungen erfüllt, ist die 42-jährige Monisha Kaltenborn. Die in Indien geborene Österreicherin ist Teamchefin bei Sauber und sorgte vergangene Woche für die Rettung des Rennstalls.

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Quelle: SportBild