Überraschung in Japan: Nicht Sebastian Vettel, sondern dessen Red-Bull-Teamkollege Mark Webber sicherte sich in Suzuka die erste Pole-Position seit Korea 2012. Der Australier profitierte von einem KERS-Defekt an Vettels Boliden, wodurch sich der Deutsche mit lediglich Platz Zwei vor Lewis Hamilton (Mercedes) begnügen musste. WM-Konkurrent Fernando Alonso qualifizierte seinen Ferrari auf dem achten Startplatz.

Für den zweiten Silberpfeil-Piloten Nico Rosberg lief es mit Rang Sechs nicht ganz so gut, während Landsmann Nico Hülkenberg (Sauber) mit Platz Sieben erneut ein Ausrufezeichen bei der Cockpit-Suche für das kommende Jahr setzte. Adrian Sutil kam hingegen nicht über die 17. Position hinaus. Noch schlimmer: Aufgrund eines Getriebewechsels wird der Force-India-Fahrer noch um fünf weitere Plätze nach hinten strafversetzt. Nötig wurde der Austausch nach einem Unfall Sutils im Abschlusstraining.

Am morgigen Sonntag hat Sebastian Vettel seinen ersten Matchball. Sollte er das Rennen bei einem gleichzeitig nicht besser als Position Neun platzierten Fernando Alonso gewinnen, wäre er vorzeitig zum vierten Mal Weltmeister.

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