Dass die Finanzen von sieben der elf Formel-1-Teams ins Tiefrote abgerutscht sind, ist ein offenes Geheimnis. Ebenfalls davon betroffen ist das Schweizer Team von Sauber. Der deutsche Rennfahrer Nico Hülkenberg wartet bis heute nach wie vor auf sein Gehalt vom Mai.

Auch die Zulieferer des Teams warten zähneknirschend auf die Begleichung ausstehender Rechnungen. Der neue Flitzer C32 stockt derzeit auch in der Entwicklung. Bei den Schweizern geht es drunter und drüber, denn es fehlt schlicht und ergreifend das Geld.

Die Rettung könnte der russische Erdgas-Riese Gazprom sein. Der Sponsor der engelsblauen Schalker soll dafür sorgen, dass das Lebenswerk von Peter Sauber nicht den Bach hinunter geht. Der Schweizer stieg 1993 in die Formel 1 ein und ermöglichte u.a. Nick Heidfeld, Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen ihre Rennfahrer-Karrieren.

Das finanzielle Loch, welches der Rückkauf des BMW-Sauber-Rennstalls 2009 in die Geldbörse riss, konnte bis dato jedoch nie gestopft werden.

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