Formel-1- wie auch Ferrari-Fans sind in Sorge um Fernando Alonso, nachdem dieser sich im Rennen von Abu Dhabi schwer verletzt hatte. Insbesondere, nachdem nun Alonsos Manager, Luis Garcia Abad, ein Bild seines verletzten Piloten auf Twitter veröffentlichte. Dieses Foto zeigt Alonso fixiert auf einer Trage auf dem Weg ins Krankenhaus. Abad schrieb dazu nur ein nüchternes ‚28 G’.

Also just die Kräfte, die bei einer extremen Beschleunigung auf den Körper eines Piloten – egal ob Rennwagen oder Flugzeug – einwirken. Genau das ist Alonso zum Verhängnis geworden, als er in Runde 45 nach seinem zweiten Boxenstopp wieder auf die Rennstrecke einfädelte. Bei dem Versuch touchierte er Jean-Éric Vergne, musste auf den Randstreifen ausweichen. Dabei hob sein Bolide leicht ab, wobei er mit enormer Wucht wieder auf die Strecke zurückschoss. Bei diesem Manöver hat sich Alonso an der Wirbelsäule verletzt. Genauer gesagt: Er hat sich eine Wirbelsäulen-Stauchung zugezogen, weil bei diesem Aufprall Kräfte von 28G (also der achtundzwanzigfachen Erdanziehungskraft) auf den Rücken des Ferrari-Stars wirkten.

Alonso sagte der ‚Auto, Motor und Sport’: „Die Landung war brutal. Sogar die Unfallwarnleuchte im Cockpit ging an. Ich habe noch alle meine Zähne, aber mir tut der Rücken weh.“ Alonso blieb aber tough: Er fuhr das Rennen noch zu Ende und landete auf Platz 5.


Foto: Twitter | Natursports / Shutterstock.com