In der Formel 1 gilt die Strecke von Monaco als ebenso wunderschön und sehenswert wie sie gefürchtet und schwierig ist. Dort eine „Perfect Lap“, also eine perfekte Runde zu absolvieren, noch dazu in einer Rekordzeit, die alle anderen für lange Zeit in ihre Schranken weisen dürfte, das können kann seit kurzem nur einer von sich behaupten: Daniel Ricciardo.

Seine Pole-Position-Runde muss man einfach gesehen haben, um sie zu glauben – durch das technische Wunder der Cockpit-Kamera ist das allerdings kein Problem. Voller Unglauben dürfen wir hautnah dabei sein, während der Red-Bull-Fahrer die unfassbare Zeit von 1:10.810 während des Qualifyings aufstellte. Niemand hat je zuvor die Strecke des Monaco Grand Prix schneller umrundet.

Das Automagazin „Jalopnik“ vertritt die Theorie, dass möglicherweise seine neuen Hypersoft-Reifen aus dem Hause Pirelli mit dafür verantwortlich sind. Doch auch dort weiß man, dass die Monaco-Strecke neben der unfassbaren Enge und ihren 19 Schikanen auch deshalb keine Fehler verzeiht, weil das helle Licht einen beim Verlassen des Tunnels blenden kann. Ohne Können reißen Reifen da nichts heraus.

Allesamt Faktoren, die diese Runde zu dem machen, was sie ist: einfach perfekt. In jeder Hinsicht. Dies war übrigens erst die zweite Pole Position in Ricciardos Karriere, abermals in Monaco. Eine Verdientere gibt es wohl kaum.

Quelle: jalopnik.com