Wie wir bereits berichteten, steht es um den Schweizer Rennstall Sauber nicht sonderlich gut. Dank russischer Investoren, darunter Gazprom, soll das Team jedoch gerettet werden. Teamchef Sauber hält die Lage jedoch weiterhin für sehr ernst.

Nichtsdestotrotz ist er zuversichtlich, dass es Sauber nicht nur durch diese Saison schafft, sondern auch durch viele, viele weitere. Derzeit stehe das Team rund um den Schweizer kurz vor dem Verhandlungsabschluss mit russischen Investoren. Neben dem Erdgasförderunternehmen Gazprom ist auch eine russische Bank an einer Partnerschaft interessiert.

Team Sauber steht mit knapp 100 Millionen Euro in der Kreide. Nicht nur bei den Zulieferern, die seit Monaten nicht mehr bezahlt werden können, sondern auch bei seinen Piloten selbst. Der deutsche Fahrer Nico Hülkenberg war mit dem ausfallenden Gehaltsscheck mehr als unzufrieden und kündigte vorsichtshalber seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei Sauber.

Der Teamchef leugnet diese Gerüchte. Er beteuert, dass die Rechnungen stets bezahlt und die Piloten immer pünktlich ihr Gehalt ausgezahlt bekamen.

UPDATE:

Sauber ist gerettet! Wie der traditionsreiche Rennstall bekannt gab, konnte eine Partnerschaft mit drei russischen Staatsunternehmen vereinbart werden. Es handelt sich dabei um den "Investment Corporation International Fonds", den "Staatlichen Fonds zur Entwicklung der Nord-Westlichen Russischen Föderation" sowie dem "Nationalen Institut für Luftfahrt und Technologie". Informationen zur Höhe der Investition sind nicht bekannt.

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Quelle: SRF