Nach wie vor wird das Thema Sicherheit in der Formel 1 heiß diskutiert. Während des vergangenen Rennens sind gleich mehreren Fahrern die Reifen geplatzt, alle von Hersteller Pirelli.

Zwar hat dieser reagiert und bereits überarbeitete Bereifung für das bevorstehende Rennen am Nürburgring ausgeliefert, dennoch sieht sich das Unternehmen nach wie vor mit Vorwürfen wegen der geplatzten Reifen konfrontiert. Der Reifenhersteller will das Problem aber eher bei den Teams erkannt haben:  

Wie wir berichteten wurde bekannt, dass Ferrari-Pilot Felipe Massa nicht auf dem Nürburgring fahren möchte, solange die Gefahr der fehlerhaften Bereifung nicht beseitigt würde. Pirelli hat zwar unlängst neue Reifen nach Deutschland geliefert und auch der Automobil-Verband erlaubt den Teams umfangreichere Testfahrten.

Dennoch sei dies alles laut Pirelli gar nicht nötig, hätten sich die Teams um die richtige Montage der Pneus gekümmert. Angeblich seien die Reifen deshalb geplatzt, da die Mechaniker diese falsch an die Formel-1-Boliden angeschraubt hatten und für zu wenig Druck bei der Gummimischung sorgten. Für den Großen Preis von Deutschland fahren die Teilnehmer nun mit den Reifen, die eigentlich schon in Kanada verwendet werden sollten.

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Quelle: FAZ