Diese „GoPro“ ist ein Gottesgeschenk – vor allem für Extremsportler. Eine bezahlbare, HD-fähige und nahezu unkaputtbare Kamera, die man mit wenigen Handgriffen an Helme, an Drohnen, auf Schultern, in Cockpits oder an Vier- und Zweiräder flanschen kann. Sie liefert jetzt schon seit einigen Jahren Bilder direkt „am Mann“ und aus der Ego-Perspektive, die vor allem die Macher actionreicher Sportvideos auf einschlägigen Portalen nicht mehr missen möchten. Allen voran wohl die Leute von Red Bull: Woche für Woche liefert uns der Energydrink-Sponsor Videos, bei denen uns einfach die Spucke wegbleibt.

Dieses Downhill-Mountainbiking-Erlebnis bildet da keinen Unterschied: egal, ob man es mit extremen Wingsuit-Manövern vergleicht, oder mit den Glanztaten anderer Radfahrer, die in China Treppen mit mehreren Tausend Stufen runterbrettern. Denn Dan Atherton, erfahrener Extrem-Mountainbiker, nimmt in diesem Video einen wirklich brandgefährlichen und verwinkelten Downhill-Kurs in Wales, bei dem man als Laie nur mit den Ohren schlackern kann.

Anlässlich des „Red Bull Hardline“ Events lnöpfte sich Atherton den Extremkurs vor – einen Downhill-Parcours, der es in sich hat: Mit extrem scharfen Kehren und Kurven, ultra-schmalen Waldstrecken, gegen die die Speederbike-Verfolgungsjagden aus ‘Die Rückkehr der Jedi-Ritter’ an ein Picknick erinnern, und absurd weiten Sprüngen. Genützt hat Dan all das gezeigte Können, mit dem er die Strecke im Video bravourös meistert, übrigens gar nichts: Er landete nur auf dem 13.(!) Platz. Wie gut muss da erst der Sieger dieses Rennens gefahren sein?