Insbesondere der Rennsport lebt vom und mit dem Risiko, der Tod sitzt bei manchen Events mit im Cockpit – den Fahrern ist das sicher klar. Immer wieder kommt es bei den Highspeed-Events mancher Rennzirkusse zu Crashs, teils mit spektakulären, aber eben auch tragischen Bildern. Glimpflich hingegen ging dieser Unfall während des Indy 500 aus – nur deshalb zeigen wir ihn euch. Obschon das schier unglaubliche Blechgemetzel, das wir hier sehen, auch ganz anders hätte ausgehen können.

In diesen Crash bei den 500 Meilen von Indianapolis waren der neuseeländische Polesetter Scott Dixon sowie der englische Fahrer Jay Howard verwickelt. Irgendwo im Bereich der fünfzigsten von insgesamt zweihundert Runden des Rennens kollidierte Dixon mit Howard, nachdem dieser die Kontrolle über seinen Boliden verloren und eine Mauer touchiert hatte. Das Resultat: Ein blockiertes Vorderrad zieht Howards Fahrzeug direkt vor Dixons Boliden. Schlagartig hebt Dixons Wagen wie auf einer Rampe ab, überschlägt sich mehrfach, wird von der Rotation an der Bande schier in Fetzen gerissen.

Es bleibt nur ein Wrack zurück, aus dem Dixon unversehrt und aus eigener Kraft aussteigen kann, ebenso wie Howard aus dessen Wagen. Nach einer 20-minütigen Pause zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen fortgesetzt. „Definitiv eine ruppige Fahrt, ich fühle immer noch, als hätte mich einer vermöbelt“, beschrieb Dixon in einem Interview sein unfassbares Glück – er dürfte das Wochenende nicht nur deshalb noch lange in Erinnerung behalten: Nur Stunden vor dem Horror-Crash war Dixon zusammen mit einem Kollegen in Sichtweite der Rennstrecke von zwei Teenagern mit Schusswaffen bedroht und beraubt worden …