Es gibt unter Sportfans ja die durchaus verbreitete Meinung, Motorsportler seien gar keine echten Athleten, weil es gar nicht ihr Körper sei, der die ganze Arbeit verrichte, sondern das Sportgerät, mit dem sie unterwegs sind. Dabei sollte jedem klar sein, dass man den Stress wettbewerbsmäßigen Fahrens mit einer Ruine von Körper gar nicht aushalten kann. Der Mann aus dem nun folgenden Video wäre sonst nämlich arm dran.

Der Tatsache, dass der gute Alex Marquez über eine mehr als nur durchschnittliche Körperspannung verfügt, dazu über mörderisch gute Reflexe und allgemein eine bewundernswerte Haltung, verdankt der Mann möglicherweise sein Leben, zumindest aber einige ersparte Knochenbrüche. Beim japanischen Moto2 Grand Prix geriet seine Maschine ins Schlingern.

Während eines Laufs im Freien Training passierte auf der nassen Strecke das Beinahe-Unglück, das Heck seines Motorrads glitt zur Seite. Während unsereins nun mit zertrümmerten Knochen über die Strecke geschlittert wäre, blieb Marquez vollkommen gelassen und vollführte ein akrobatisches Manöver am Lenker, dass man einfach gesehen haben muss, um es zu glauben.

So stellte er die Balance seiner Maschine wieder her, konnte sein Bike nahe der Boxengasse wieder zum Stehen bringen – und einfach wieder aufsteigen. Die Nummer wäre als Couch Potato schlicht unmöglich gewesen.

Quelle: jalopnik.com