230.000 Zuschauer besuchten in diesem Jahr das berühmte 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Einen ganzen Tag lang liefern sich bei dem Event 100 bis 200 Wagen einen Ausdauerwettstreit an der grünen Hölle. Klar, dass es während dieses Zeitraums auf der Nordschleife auch so manches Missgeschick, Motorenschäden und andere Zwischenfälle gab – dafür ist der 25 Kilometer langer Streckenabschnitt schließlich berüchtigt.

Einige dieser Zwischenfälle waren besorgniserregend, etwa der Crash zweier Fahrzeuge bei knapp 280 Stundenkilometern, der einen der Wagen über die Streckenbegrenzung aufs Dach beförderte. Doch nicht alle Situationen waren so ernst – die aus diesem Video etwa wirkt von außen höchst kurios und für den Fahrer sicher höchst ärgerlich. Gegen Ende des Rennens lief es für den BMW M4 GT4 von Rudi Adams nämlich alles andere als gut.

Der Wagen des Team Leutheuser Racing fuhr langsam auf den Weg zur Boxengasse auf der längsten Gerade, der Doettinger Höhe. Der BMW schlingerte und seine Motorhaube war hochgeklappt, was Adams vollständig die Sicht raubte. So kroch der Wagen im Schneckentempo auf die Start-/Ziellinie zu, während sein Fahrer Ausschau nach der Boxengasse hielt.

In gewisser Weise fand Adams sie:

Er kollidierte im Kriechgang frontal mit der Barriere, die Boxengasse und Strecke trennt. Als wäre dies nicht schon ärgerlich genug, hatte sich der M4 GT4 zu allem Überfluss bei der Kollision auch noch mit der Front an der Mauer festgefressen. Das Ergebnis waren Bemühungen, den Wagen zurückzusetzen, die nicht fruchteten und für Adams immer frustrierender und peinlicher gewesen sein dürften.

Das Fiasko endete darin, dass Helfer aus der Boxengasse hinzueilen mussten, um die Stoßstange des BMW so lange zu treten, bis sich der Wagen von der Mauer löste. Diesen kuriosen Crash wird die Rennsportgeschichte nicht so schnell vergessen – wenngleich Adams zu wünschen ist, dass genau das passiert.

Quelle: drivetribe.com