Es gibt viele Prank- und „Soziale Experimente“-Videos, bei denen Leute von umtriebigen Filmemachern mit versteckter Kamera abgelichtet werden, während sie Streichen zum Opfer fallen oder einem Lockvogel auf den Leim gehen. Das folgende Material fällt eher in die zweite Kategorie: Eine junge Dame mit … ähem … ziemlich hervorstechenden Merkmalen, insbesondere, was ihr Gesäß betrifft, wandert in eingelaufenen Hotpants durch die Straßen und Parks von London. Sie sorgt dort bei den Männern naturgemäß für einiges Aufsehen – und killt nebenher noch eine (professionelle) Beziehung …

„I like big butts and I can not lie, you other brothers can’t deny …” – es dürfte nur wenige geben, die den Rapklassiker „Baby got Back“ aus der Feder von Sir Mix-a-Lot nicht kennen. Ein legendärer Track, in dem der Rapper seiner Liebe für besonders prächtige verlängerte Rücken des weiblichen Geschlechts Ausdruck verlieh. Zugegeben, heute würde man für eine solche Nummer von einem Political-Correctness-SWAT-Team in Nullkommanix plattgemacht, Anfang der Neunziger ging so etwas aber noch klar.

Die Pranker von „Jinkies TV“ haben sich das Lied wohl zum Vorbild genommen. Das Modell, das sie für ihre Video-Aktion angeheuert haben, dürfte dem alten Sir Mix-a-Lot auf jeden Fall zusagen und fällt ziemlich genau in die Kategorie, die er in seinem Lied besingt. Die Reaktionen – so sie denn echt sind und nicht gespielt, wie das Pärchen am Ende, – fallen jedenfalls eindeutig aus und ein paar der Jungs müssen echt aufpassen, nicht in Straßenlaternen oder Bäume zu latschen.