Also, eigentlich ist ja immer Prank-Zeit, aber das Fest des Morbiden, die Zelebrierung des Makaberen, inspiriert Pranker nun einmal ganz besonders. Nehmen wir zum Beispiel diese Vogelscheuche, die in jedem feierlich geschmückten Haus eine prima Deko abgäbe. An sich scheint sie ein lustiger Geselle zu sein, ein bisschen doof vielleicht, aber irgendwie auch süß.

Und sie versteht es, mit Menschen umzugehen, nutzt gekonnt den Drang der Selbstdarstellung aus, und kommt ihren Opfer damit ganz nahe. Und dann kommt, was kommen muss, der unweigerliche Schreck am Ende – denn manchmal sind die Dinge eben nicht so, wie sie scheinen. Und das macht besonders den Kindern zu schaffen.