Die Medien sind wie eine Weihnachtsbäckerei: Aus der breitgewalzten Katastrophe von Montag werden am Dienstag viele kleine Plätzchen ausgestochen, die Mittwoch in den Ofen kommen, Donnerstag gegessen werden und dann spätestens Freitag nach dem Verdauen wieder in der Kloschüssel verschwinden. Danach ist dann erst mal etwas Ruhe, bis man wieder Appetit auf bestimmte Themen verspürt. In unserem Falle handelt es sich dabei natürlich eher selten um Katastrophen, es sei denn man möchte geldgeile Frauen als eine Solche bezeichnen.

Mit anderen Worten: Wir haben heute mal wieder ein lehrreiches Video, welches ein Exemplar der nicht ganz so seltenen Gattung „Gold Digger“ in freier Wildbahn zeigt. Es muss wohl Brunftzeit sein, denn das zarte Wesen hat sein Winterfell weitestgehend abgelegt. Es ist nun auf der Suche nach einem Männchen, um sich zu paaren, so dieses denn über genug Reichtum und Status verfügt.

Wie im Video wunderbar zu sehen ist, hat die Natur weibliche Gold Digger nicht mit allzu viel Gehirn belastet, um den Schwerpunkt dieser hochspezialisierten Daseinsform nicht ins Innere zu verlagern. Gold Digger investieren viel Zeit in ihr Äußeres. Zum Ausbaldowern irgendwelcher cleveren Jagdstrategien bleibt da nicht viel Zeit.

Das weiß auch unser tapferer Tierfilmer, der sich zum Zwecke diese Videos auf die Lauer gelegt hat. Da er ganz genau weiß, wie sich ein Gold Digger anlocken lässt, verlässt er sich auf den Köder in Form einer heißen Karre mit Signalfarbe und wartet einfach ab. Und siehe da, schon geht ihm ein Prachtexemplar in die Falle. Anstatt nun aber zu flüchten, bedarf es einiges an Zeit, bis das Gold Diggerchen begreift, dass es unter Vortäuschung falscher Tatsachen geködert worden ist. Wie gesagt, besonders helle sind die Biester nicht …