Es gibt wenig, das sich mit dem Nervenkitzel des Achterbahnfahrens vergleichen lässt. Wobei es ja durchaus Leute gibt, die dem Ganzen nichts abgewöhnen können. Die mit dem Spiel aus Geschwindigkeit und Fliehkräften, noch dazu in der Höhe, überfordert sind oder sich schlicht davor fürchten. Für all diese Menschen – und auch für die Leute, die Angst vorm Tauchen, Klettern, Fliegen (und so weiter) haben – ist VR eine feine Sache.

Man(n) kann das irrste Zeug erleben, sich rücksichtslos in irgendwelche Gefahren begeben und muss dazu nie das Wohnzimmer verlassen. Es gibt an der Sache nur ein Problem: Man nennt das Ganze nicht umsonst „Virtuelle Realität“. Bereits jetzt, so kurz nach dem Start dieses neuen Techniktrends, ist das Internet voller Videos von Menschen, die sich in irgendwelchen VR-Spielen zu Tode erschrecken.

Richtig fies wird es, wenn zusätzlich zur Immersion, also dem Eingesaugt-Werten ins Spielgeschehen, noch äußere Faktoren hinzukommen. Im Falle dieses Videos sind die „äußeren Faktoren“ Arschlochfreunde, die einen Kumpel beim Testen einer VR-Achterbahn auf dem Höhepunkt des virtuellen Fahrgeschäfts schubsen. Für der armen Kerl war das Ergebnis mit Sicherheit wenig vergnüglich. Dafür lässt sich der unterhaltsame Wert des Geschehens für Außenstehende, in diesem Fall uns, kaum von der Hand weisen …