Fahrlehrer, die zu anderen in deren Autos steigen, ohne Kontrolle darüber zu haben, was der Schüler tut – ein Konzept, das sich in Deutschland nie durchgesetzt hat. Hier haben Fahrschulen ihre eigenen, technisch entsprechend ausgerüsteten Fahrzeuge. Warum das gut ist, zeigt dieses Video, bei dem eine vermeintliche Fahrschülerin ihre vollkommen überforderten Lehrer zum Kreischen bringt.

Das erste, was den meisten Fahrschülern und absoluten Anfängern mit dem Thema Fahrschule in Deutschland ins Auge sticht, ist das hier: Sobald die erste praktische Stunde beginnt, geht einem irgendwann auf, dass der Fahrlehrer über eigene Pedale für Bremse und Gas verfügt. Das ist so ein typisch deutsches Kontrollding und erlaubt ihm, dafür zu sorgen, dass man nicht allzu viel Scheiße mit so einem Gefährt bauen kann, etwa weil man nervös ist, weil man das eben gerade möchte. In Zeiten von immer jünger werdenden Fahrschülern im Teenie-Alter nicht die blödeste Idee.

Wir sind uns ziemlich sicher, dass die Fahrlehrer aus dem vorliegenden Bewegtbildmaterial auch gerne solche Pedale hätten. Haben sie aber nicht. Sie steigen zu einer jungen Dame ins Auto, die behauptet, Fahrschülerin zu sein – und dass der monströs überzüchtete Supra mit 800 PS, der als Übungsauto dienen soll, ja eigentlich nur ihrem Bruder gehört. Ist natürlich Käse, denn die vermeintliche „Fahrschülerin“ ist in diesen Prank eingeweiht – es handelt sich dabei um Leona Chin, eine mehrfach prämierte Drift- und Rennfahrerin, die ihr Handwerk sichtlich beherrscht. Von wegen, Frau am Steuer. Die Fahrlehrer jedenfalls sind mit den Nerven komplett runter und hätten mit Sicherheit gern „deutsche Pedale“ …