Früher war mit einem Streich noch gemeint, dass man heimlich Zahnpasta unter Türklinken schmierte oder jemanden eine Reißzwecke auf den Stuhl legte. Heutzutage würde man für eine solche Aktion wohl bloß ein mitleidiges Lächeln ernten. Denn Streiche heißen mittlerweile „Pranks“ (was übersetzt natürlich das gleiche bedeutet, aber „Call Center Agent“ klingt ja auch besser als „Telefonist“) und sind sehr viel aufwändiger, als ihre vergleichsweise zahmen Vorfahren. Letztlich ist aber auch das bloß eine Frage des Geldes. Denn wie viele Privatpersonen kennt ihr, die es sich leisten könnten, nur zum Spaß beispielsweise eine ganze U-Bahn mit Zombie-Statisten zu bevölkern?!

Für die richtig dicken Pranks müssen folglich TV-Sender her, oder aber auch Filmstudios, welche derartige Videos zunehmend für Promotion-Zwecke nutzen. So auch Paramount Pictures, die noch in diesem Jahr einen neuen Horror-Film aus dem ‘The Ring’-Universum auf die große Leinwand bringen. Anfang Februar kommt der Schocker in die hiesigen Kinos, Zeit also, die Werbetrommel zu rühren. Und wie wir ja mittlerweile wissen, eignet sich die Grusel-Thematik für einen Prank wie ein Schuss Maggi für den Geschmack.

Falls jemand die Vorlage nicht kennt, sei nur kurz angerissen, dass in der ikonischsten Szene des Streifens ein gruseliges Geistermädchen namens Samara einem Fernseher entsteigt. Was eignet sich in diesem speziellen Falle also besser als Szenario für einen fiesen Scherz, als ein Elektrofachgeschäft voller Fernseher?! Den Rest könnt ihr euch sicherlich denken … und anschauen natürlich!