Kennt ihr das? Ihr steht auf einer Party, irgendein Popklassiker läuft, und euch geht irgendwann auf, dass das Lied danach irgendwie ähnlich klingt? Und eh ihr euch verseht, wird euch klar, dass eine ganze Menge an berühmten Klassikern der Pop- und Rockmusik auf äußerst verdächtige Weise sehr, sehr ähnlich konzipiert ist?

Die australische Comedy-Rocktruppe The Axis of Awesome nahm sich in ihrem größten YouTube-Erfolg, der es auch in die britischen Single-Charts schaffte, dieser Tatsache an. In „4 Chords“ spielt das Trio die Akkordformel D-A-HM-G in endloser Abfolge und singt darüber ganze 46 Musikklassiker, ohne auch nur einmal die Tonfolge zu ändern.

Die Stücke reichen von Journeys „Don’t stop believing“ über Totos „Africa“ bis hin zu den Beatles und offenbaren, wie formelhaft und austauschbar Erfolgslieder im Grunde eigentlich funktionieren. Ein zeitloser, ebenso entlarvender wie unterhaltsamer Netzklassiker, den man gesehen haben sollte.