Eigentlich sollten sich der Anspruch an Kunst wie etwa Musik und das Schubladendenken ausschließen. Ist ja auch meistens so. Aber gerade im Falle von Klängen der härteren Gangart ist das genaue Gegenteil der Fall. Der gemeine Metaller legt in der Regel einen immensen Wert darauf, dass er gerade nicht einfach nur „Metal!“ hört, sondern eben „Post-Satanic-Blackened-Shoegaze“ oder „Pagan mit Humppa-Einflüssen“. Oder so.  

Da einem Laien bei einer so unfassbaren Anzahl an Genres, Subgenres und Sub-Sub-Subgenres wahrscheinlich bald der Kopf rauchen dürfte, wäre eine Art Ratgeber für den Dschungel harter Klänge und ihrer wichtigsten Hauptschubladen nicht schlecht: Wenn ihr also wissen wollt, was der Unterschied zwischen Hardcore und Deathcore ist – dieses Video zeigt euch zumindest schon mal, wo die klanglichen und thematischen Schattierungen liegen. Auf höchst unterhaltsame Weise.