Sylosis „Cycle Of Suffering”  – Musiktipp – Vor rund fünf Jahren zogen die Briten mit ihrem einzigartigen Modern Thrash Metal auf „Dormant Heart“ ihre Runden und begeisterten unzählige Metalheads. Nach einer gefühlten Ewigkeit sind die Jungs nun endlich mit ihrem neuen Studioalbum „Cycle Of Suffering”´zurück und brettern euch so grandios wie noch nie das Hirnschmalz aus der Birne.

Unüberhörbar hat diese Pause der Band überaus gutgetan, die weiter an ihrem einzigartigen Sound weitergefeilt und an ihren Trademarks geschliffen hat. Generell war das Quartett um Mastermind Josh Middleton berühmt-berüchtigt für seinen technisch beeindruckenden Mix aus Thrash, Melodeath und Metalcore. Aber auf „Cycle Of Suffering”  haben sie ihre Musik weiter transformiert zu einer bärenstarken, technisch hochgradig brillanten Bestie, die nur so vor Dunkelheit und Energie strotzt.

Werte Metal-Feunde, Sylosis schenken euch darin auch fesselnd, kraftvoll und mannigfaltige Gitarrensoli in Hülle und Fülle, die durch diese Platte wabern und die zwölf neuen Tracks zusammenhalten. Dabei verbergen sie nie ihre klassischen Thrash-Einflüsse sowie diese infernalische Klangdichte des Melodeath. Hier geben sich blitzschnelle Tempowechsel, schnittige Soli und ikonisch thrashiges  Riffing die Klinke in die Hand.

Das Ganze immerzu mit einem perfekt ausgeklügelten Spiel zwischen Härte und melodischen Arrangements. Sylosis erklingen auf ihrem nunmehr fünften Studioalbum bei all dem so herrlich frisch und energetisch. Mittendrin überzeugt Josh Middleton einmal mehr mit seinen biestigen Screams, die sich über die Songs legen. Über rund 50 Minuten fegen sie auf der Platte wie wilde Derwische umher.

Etwa mit Tracks wie „Apex Of Disdain“,  „I Sever“, „Invidia“, „Shield“ oder „Idle Hands“, die wir euch guten Herzens als Anspieltipps empfehlen können. Letzten Endes ist es so, dass Sylosis mit „Cycle Of Suffering“ ein durchgängig stimmiges, kraftvolles und wutschnaubendes Album auf den Tisch knallen, das jeden Fan mit einem breiten Grinsen von dannen ziehen lässt.

Aber auch alle anderen Freunde des Metals sollten bei diesen Studiodreher die Lauscher spitzen, denn „Cycle Of Suffering” klingt genau so, wie erstklassiger, technisch ausrastender, moderner Metal klingen muss. Chapeau!

Sylosis „Cycle Of Suffering” (Nuclear Blast) // VÖ: 7. Feb. 20
Tracklist:
01. Empty Prophets // 02. I Sever // 03. Cycle Of Suffering // 04. Shield // 05. Calcified // 06. Invidia // 07. Idle Hands // 08. Apex Of Disdain // 09. Arms Like A Noose // 10. Devils In Their Eyes // 11. Disintegrate // 12. Abandon