Die Jungs aus Chicago, Illinois sind seit mehr als einem Jahrzehnt eine Bank, wenn es um melodisch-krachenden Punkrock geht. Rise Against hatten mit ihrem letzten Album 'The Black Market' aus dem Jahre 2014 ein echtes Brett im Punk-/Hardcore-Genre abgeliefert. Nach rund dreijähriger Plattenpause ziehen Sänger Tim McIlrath und seine Jungs mit ihrem neuen Studioalbum 'Wolves' über die Welt. Und wie könnte es anders sein, Rise Against liefern erneut.

Demnach können sich alle Fans und Freunde des gepflegten Punks/Hardcores auf elf frische Tracks freuen, die allesamt den energetischen Signature Sound der Band in jeder Strophe leben. Dies ist gleichbedeutend mit hochmelodischen Tracks, die mit Verve durch die Boxen ballern. Vor allem Tim McIlrath füllt die Songs mit seiner unverkennbaren Stimme und macht so den Deckel drauf, auf ein weiteres starkes Album der US-Jungs. Das selbstverständlich mit gewohnt gesellschaftskritischen Texten, denn zu sagen haben Rise Against einiges. Dies intelligent verpackt in massentaugliche Lieder zum fröhlichen Abrocken und Springen in den chaotischen Mosh-Pit.

Ihre gewaltige Passion durchströmt auch das achte Album in einer mitreißenden Art und Weise. Es passt alles, angefangen vom wilden Drumming, über die scharfen Vollspeed-Gitarren bis hin zum besagten Gesang mitten ins Gesicht. Das durchweg mit einer prächtigen Dosierung von Wut und Melancholie. Als Anspieltipps wollen wir euch besonders 'House On Fire', 'The Violence', 'Politics of Love' und 'Mourning in Amerika' ans Herz legen. Rise Against zeigen letztendlich auch auf 'Wolves', wo der Punk/Hardcore die Locken hat. Dieses Mal mit intelligenten, kraftvoll-jaulenden Wölfen, die einem in den Hintern beißen – wonach man dennoch glücklich lacht.

Rise Against 'Wolves' (Virgin Records/Capitol Records) VÖ: 09. Juni 2017
Tracklist:
01. Wolves // 02. House On Fire // 03. The Violence // 04. Welcome To The Breakdown // 05. Far From Perfect // 06. Bulls*** // 07. Politics of Love // 08. Parts Per Million // 09. Mourning in Amerika // 10. How Many Walls // 11. Miracle

Quelle: Foto: Universal Music