Metal-Fans spitzt die Lauscher, die Dänen von Forever Still um ihren Mikro-Derwisch Maja Shining sind wieder da. Im Schlepptau haben sie ihr zweites Studioalbum mit dem Titel „Breathe In Colours“. Und die Erwartungen waren hoch nach ihrem fulminanten Debüt „Tied down“. Diese können sie aber mit Leichtigkeit noch mal übertreffen, trommeln sie mit ihren zehn neuen Tracks doch noch mal so richtig den Putz von der Decke.

Denn im Vergleich zum Vorgänger hat die ohnehin schon starke Stimme von Frontfrau Maja Shining noch mal an Variation dazu gewonnen. Das ist dem Gesamtsound extrem dienlich, auch, dass sie einen noch besseren Mix aus satter Härte und melancholischer Ruhe hinbekommen haben. Hier trifft Rock auf Alternative Metal mit tollen Arrangements, eingängigen Refrains und somit auch mit etlichen Tracks, die bestes Hit- sowie Ohrwurmpotenzial besitzen.

So preschen Forever Still mit dem Opener „Rewind” oder „Fight!“ deftig nach vorn, mit Songs wie der Midtempo-Nummer „Pieces“ gehen sie dabei wieder etwas vom Gas, um zwischendurch mit Tracks wie dem Titelsong „Breathe In Colours“ die Epicness walten zu lassen. Dazu gibt es dann Metal-Baladen wie das bezaubernde „Is it gone?“. Forever Still haben eine tolle, dynamische Mischung gefunden – irgendwo zwischen Zuckerbrot und Peitsche.

Durchweg modern, hochmelodisch und eingängig, sodass man als Genrefan hier das volle Programm bekommt. Die Dänen haben eine wirklich bemerkenswerte Entwicklung genommen, was auf „Breathe In Colours“ unüberhörbar ist und sie deshalb auch in die obere Garde der Alternative Metaller katapultiert. Wenn sie diese Intensität und Power beibehalten, stehen ihnen alle Türen und Herzen der Metalheads offen. Daumen hoch!

Forever Still „Breathe In Colours“ (Nuclear Blast) - VÖ: 29. März 2019
Tracklist:
01. Rewind // 02. Fight! // 03. Breathe In Colours // 04. Is It Gone? // 05. Survive // 06. Do Your Worst // 07. Pieces // 08. Rising Over You // 09. Say Your Goodbyes // 10. Embrace The Tide // Bonus: 11. Is It Gone? (Acoustic Version) //12. Perfect Day

Quelle: Photo credit: Tim Tronckoe