Es gibt Ein-Mann-Armeen. Es gibt Ein-Mann-Orchester. Doch gibt es auch Ein-Mann-Nachtklubs? Einen DJ, ganz ohne Instrumente, Mischpult oder Turntables, der noch dazu als Straßenmusiker seine „Elektro“-Hits nur mit Stimmgewalt und einem kleinen Verstärker unters Volk bringt? Ja, den gibt es: Sein Name ist Voltak und er unterhält die Einkaufsmeilen der australischen Weltstadt Sidney mit seinem Können als Beatboxer und Soundmachine. Wie das aussieht – und sich vor allem anhört – erlebt ihr im Video!

Wer kennt sie nicht, die Straßenmusiker. Beim unvermeidlichen Shopping-Trip zu den Weihnachtsfeiertagen muss sich auch der letzte Fußgängerzonen-Muffel mit diesen typischen Vertretern des Stadtbilds befassen. Doch Straßenmusiker ist nicht gleich Straßenmusiker und es klaffen gewaltige Qualitätsunterschiede: Von talentbefreiten Gestalten, die um Gnade flehende Akkordeons und Kontrabässe martern bis hin zu Kapellen ersten Ranges mit eigener Webseite, gewaltiger Fangemeinde und CD-Shop ist auf dem Spektrum der Straßentonkunst so gut wie alles vorhanden.

Ganz vorne rangiert erwähnter Voltak – man muss es schon weit gebracht haben, um in den Straßen einer Metropole wie Sydney dermaßen bekannt zu sein wie der Beatboxer. Dass das nicht von ungefähr kommt und warum dieser junge Mann sich so dermaßen von seiner Konkurrenz abhebt, das zeigt das Video mehr als deutlich. Wenn schon Straßenmusik, dann bitte solche Tonkunst statt einer Endlosschleife der größten Panflöten-Hits aus den 70ern … Danke, Voltak. Komm doch mal nach Deutschland, bitte.