Na schau mal einer an, der Musikgeschmack zeigt also, wie klug jemand ist. Heißt: Beyoncé-Hörer sind nicht die Schlausten und Radiohead-Lauscher echte Intelligenzbestien. Das will zumindest eine Studie nachgewiesen haben. Es wird ja schon seit Jahrzehnten nach dem Zusammenhang von Intelligenz und Musikkonsum geforscht. Zum Beispiel ob Metal doof macht oder wie der IQ eines Menschen mit der persönlichen Lieblingsmusik zusammenhängt. Der amerikanische Softwareprogrammierer Virgil Griffith ist der Sache nun auf den Grund gegangen.

Auf seiner Internetseite Musicthatmakesyoudumb hat er die Lieblingsmusik von Collegestudenten zusammengetragen und diese mit ihren Abschlüssen verglichen. Dabei kam heraus, dass augenscheinlich viele Studenten mit schlechteren Abschlüssen Acts wie Beyoncé, Lil Wayne, The Used und – ja, festhalten –, Gospelmusik hören! Griffith mit einem knackigen Statement zu diesen Künstlern: „Musik, die zu Dummheit führt!"

Die intelligentere Garde der Studierenden mit ausgezeichneten Abschlüssen hört dagegen vor allem Songs von Radiohead, Bob Dylan, The Shins oder den Counting Crows. Außerdem zeigte Griffiths Analyse, dass Heavy- und Rockbands wie Tool, System Of A Down oder Pearl Jam im Mittelfeld landen. Das hieße nach Griffith: Bands, die nur durchschnittliche Musik machen und nur durchschnittlich begabte Menschen ansprechen. Okay, lassen wir das mal so stehen und betrachten diese Studie als amüsierte Info zum Wochenende. Oder was denkt ihr, sagt Musik etwas über die Intelligenz der Hörer aus?