Was wir schon jahrelang wussten, wurde nun in einer Studie bewiesen oder zumindest wieder ins Bewusstsein gerückt. Leute, die Metal hören, sind insgesamt ausgeglichener. In der Studie wurden die Probanden vor die Aufgabe gestellt, mehrere Rollenspiele zu absolvieren. Zuvor sollten sie sich mit der Musik ihrer Wahl in die entsprechende Stimmung versetzen. Diejenigen, die „böse Musik“ hörten und die wütende Metal-Sau herausließen, schnitten insgesamt deutlich besser ab.

Demnach geht die Studie davon aus, dass Menschen, die sich vor der Wut verschließen, und versuchen stets glücklich zu sein, weniger ausgeglichen sind. Von den Autoren wird dieses Phänomen „Constructive Anger“, also „konstruktive Wut“ genannt. Das nächst Mal also einfach auf ein Festival gehen, gemeinsam mit anderen Metalheads in den Moshpit eintauchen oder bei der Wall of Death für Spaß und Freude sorgen. Gewalt kann doch so schön sein!

Andere Studien legten übrigens nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen Metal-Hören und Angstzuständen sowie Depressionen gibt. Ob das was mit einigen Lyrics zutun hat oder diese Personen sich einfach zu sehr von ihrer Außenwelt abkapseln? Ungewiss.

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Quelle: Metal-Hammer