Hallo und Willkommen zum neuen musikalischen Attentat des sogenannten „YouTube-Stars“ Katja Krasavice. Nachdem sie mit dem Musikvideo „Doggy“ mehr als 18 Millionen Klicks erzielte und es sogar bis auf Platz 7 der deutschen Single-Charts schaffte, gibt es mit „Dicke Lippen“ den nächsten ordinären Schlag auf die Ohren. Glücklicherweise singt Schmuddel-Katja nicht so mies wie YouTube-Kollegin Bibi, aber inhaltlich ist das Ganze auch nicht gehaltvoller. So geht es im „Dicke Lippen“-Song natürlich um Sexuelles, schön mit dem Mund.

Ja, das hat totales Niveau, aber was will man von der freizügigen Katja schon erwarten, wenn sie zu singen anfängt. Schließlich hat sie schon für 1,29 Euro Nippel-Fotos von sich vertickt. Aber bleiben wir bei ihrem gesanglichen Erguss, der vollends durch die Fremdschamgrenze donnert. Gut, in Katja Krasavices Leben dreht sich halt alles um Sex. Das macht ihr Song eben unmissverständlich klar, singt sie doch etwa: „Ich hab dicke Lippen, ich hab dicke Lippen, oh, ich hab dicke Lippen und sie … blasen!“ oder „Ich kann wie der Wind blasen“. Zumindest weiß die Leipzigerin selbst, dass sie kein Singstar werden wird, sagte sie gegenüber dem Magazin NOIZZ doch:

„Ich weiß, ich bin nicht das krasseste Gesangstalent, aber es macht mir Spaß.“ Leider hat das dann zu einem neuen bunten Musikvideo geführt, das bereits nach den ersten Tagen 4.766.777 Aufrufe gesammelt hat. Fairerweise muss man ja immer wieder gestehen, das egal wie scheiße man derartige Songs zurecht findet, die Neugier die meisten dann doch überfällt, solch ein Musikvideo zu schauen. Ob es die Welt braucht, sei mal dahingestellt.

Bedenklich ist da eher, dass auch „Dicke Lippen“ in die Kategorie der Nicht-jugendfreien-Songs fällt, aber auf YouTube auf die Zielgruppe trifft, die Derartiges eigentlich noch nicht hören sollte. Aber gut, das ist ein generelles Problem. Zurück zu „Dicke Lippen“, das mit 0815-Melodie und einem zugegeben eingängigen Refrain allerdings auch ungewollt zum Ohrwurm mutieren kann. Gut, Ziel erreicht, wie bei so geistreichem Müll wie seinerzeit „Schnappi“ und Konsorten. Aber schaut euch das Musikvideo der Erotik-YouTuberin an und urteilt selbst!