Rapper Bushido ist alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Er ist jemand, der gerne provoziert, aneckt und den Leuten seine Meinung ungeschönt ins Gesicht sagt. Doch seit letzter Woche ist die Diskussion um seine Person einmal mehr entbrannt. Nachdem er zusammen mit seinem Rap-Partner Shindy im neuen Song „Stress ohne Grund“ ordentlich auf den Putz gehauen hat, fragen sich viele, was Musik darf und vor allem, wie weit sie eigentlich gehen darf.
 
PR-technisch war es für Bushido wohl eine seiner fragwürdigen, wenn auch erfolgreichsten Aktionen. Eingebracht hat ihm das nicht nur eine Sperre des Videos zu „Stress ohne Grund“, sondern mittlerweile auch Ärger mit der Berliner Staatsanwaltschaft. „Das Video ist uns bekannt. Die Staatsanwaltschaft ist in die rechtliche Prüfung eingetreten", sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Thomas Fels. 

Wie die Bild allerdings erfahren haben will, stehen die Politiker Klaus Wowereit (SPD) und Serkan Tören (FDP) kurz davor, Strafanzeige aufgrund der harschen Drohungen und Beleidigungen zu stellen. So heißt es im Song zum Beispiel: „Ich will, dass Serkan Tören jetzt ins Gras beißt, Yeah, Yeah“ oder „Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz“.

Der Text des Liedes ist letzten Endes menschenverachtend, gewaltverherrlichend sowie schwulen- und frauenfeindlich. Nicht wirklich überraschend bei diesem Berliner Rapper, der in seiner Vergangenheit immer wieder negativ aufgefallen war.

Foto: Sony BMG | | Zeit

Quelle: Welt