Studie: So oft sollten Männer für Gesundheit ejakulieren – Regelmäßiger Sport und gesunde Ernährung dienen nachweislich der Gesunderhaltung des Körpers. Doch Erkenntnisse einer Studie offenbaren, dass auch Sex oder das alleinige Handanlegen vorteilhaft für die Männergesundheit sind. Denn beides hilft der Untersuchung zufolge, eine gesunde Vorsteherdrüse zu behalten, und beugt somit Prostatakrebs vor.

Forscher der Harvard Universität Befragten für ihre großangelegte Studie 31.925 Männer und ließen diese zwischen den Jahren 1992 und 2010 drei Fragebögen ausfüllen. Darin wurden die Probanden periodisch nach der Häufigkeit ihrer Samenergüsse befragt. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten die Experten 2016 im Fachblatt „European Urology“.

Dabei kamen sie zu einem erstaunlichen Fazit:

Demnach können Männer, die mindestens 21-mal im Monat einen Samenerguss erleben, ihre Chancen, an Prostatakrebs zu erkranken, um ein ganzes Drittel vermindern. Anders ausgedrückt: Männer müssten für den Effekt also an jedem zweiten Tag ejakulieren.

Unbekannt ist hingegen noch immer, woher die gesundheitlichen Vorteile für die Prostata genau rühren. Es gibt Vermutungen, dass mit dem Samenerguss möglicherweise Giftstoffe das körperliche System der Fortpflanzungsorgane verlassen.

Doch auch ohne die Gründe zu kennen, darf eine Verminderung eines Risikos von Prostatakrebs um 33 Prozent als beträchtlich bezeichnet werden. Wörtlich heißt es in der Studie: „Wir fanden heraus, dass bei Männern, die im Erwachsenenalter eine höhere Ejakulationshäufigkeit aufwiesen als bei Männern, die eine niedrigere Ejakulationshäufigkeit aufwiesen, die Wahrscheinlichkeit einer späteren Prostatakrebsdiagnose geringer war.“

Das Fazit des Teams:

„Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beleg dafür, dass eine häufigere Ejakulation im Erwachsenenalter eine positive Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs spielt, insbesondere bei Erkrankungen mit niedrigem Risiko.“

Quelle: unilad.com