Playboy-Bunny: Holly Madison: Sie berichtet von unfreiwilligem Sex mit Hugh Hefner – Die Partys und Ausschweifungen in der legendären Playboy-Villa von Medienmogul Hugh Heffner waren seinerzeit legendär. Eine, die damals dabei war: Holly Madison, die ganze sieben Jahre mit Hefner im „Playboy Mansion“ lebte. Sie gilt als eine der bekanntesten „Bunnys“, die damals in dem Haus lebten. Sie berichtet vom ersten Sex mit Hugh Hefner – und dass dieser nicht auf freiwilliger Basis stattgefunden habe.

Madison ist heute 41 und Mutter von zwei Kindern. Damals lebte sie ein anderes Leben. Als junge Frau wollte sie sich anschauen, wie es in der Villa zugeht – und dann darüber nachdenken, ob sie sich vorstellen könne, dort zu leben. Stattdessen soll es ihr zufolge bereits beim ersten Besuch zu Intimitäten gekommen sein. In einem Podcast mit Namen „Power: Hugh Hefner“ sagte Madison:

„Ich habe definitiv nicht erwartet, in der Nacht Sex mit ihm zu haben.“

Madison weiter: „Ich war völlig betrunken. Er wurde buchstäblich auf mich drauf geschubst.“ Die 41-Jährige nennt die Situation heute ein traumatisches Erlebnis. Hefner war 50 Jahre älter als sie – und dem Model zufolge waren es die anderen Frauen in der Villa, die hinter der unfreiwilligen Kuppelei steckten. Sie habe sich vor den anderen Frauen geschämt, habe nicht Nein sagen wollen: „Es war mir peinlich.“ Um sich dem älteren Hefner nicht zu verweigern, habe sie mit ihm geschlafen, sagt sie.

Daraufhin soll sie in die Villa gezogen sein. Die Begründung Madisons: „Ich kann es nun nicht mehr ändern, also konnte ich mir ebenso gut holen, weshalb ich hergekommen war.“ Nach einem Leben im Rampenlicht, nach Luxus, hatte sich Holly Madison damals gesehnt – und sieben Jahre lang bekam sie dies, wurde unter anderem bekannt durch ein Reality-TV-Format im Fernsehen, das die Playboy-Villa und ihre Bewohner zeigte.

Doch gab es Dinge, die ihr zu schaffen machten:

Vor allem die Tatsache, dass Hefner ihr nicht allein gehört habe, setzte ihr zu. „Entsetzlich“ sei die Anwesenheit der anderen Frauen im Herrenhaus, die Situation außerhalb ihrer Komfortzone gewesen. Zudem sei auf dem Gelände der Villa noch anderes geschehen: So seien „neue Mädchen“ aus den Nachtklubs von Los Angeles vornehmlich nachts und angetrunken in die Playboy-Villa gebracht worden. Die betrunkenen Frauen habe man dann in Hefners Privatgemächer geführt.

Frauen, die bereits im Haus lebten, seien dann dazu geholt worden, um gemeinsam mit den Neuzugängen anzüglich zu posieren – woraufhin der Playboy-Begründer Fotos von beiden geschossen habe: „Wenn du also betrunken mit nacktem Oberkörper in seiner Badewanne warst und ein anderes Mädchen eine sexuelle Pose mit dir machte, schnappte er sich die Kamera und machte davon Fotos“, erläuterte Madison. Hefner habe sich Abzüge der Fotos in ein Sammelalbum geklebt und diese auch im Haus verteilt.

Holly Madison betont, wie dankbar sie dafür sei, dass die Zeiten sich geändert haben und ein solches Verhalten [gesellschaftlich] nicht mehr hingenommen werde.

Quelle: t-online.de