Lange wurde darüber gemunkelt, nun nähern sich die Mutmaßungen, wann das kostenpflichtige YouTube-Modell an den Start gehen könnte, ihrem Ende. Im Oktober könnte das kostenpflichtige, werbebefreite Konzept anlaufen – zumindest legt eine E-Mail, die von dem Portal an viele Videoersteller versendet wurde, diese Vermutung nahe.

So klärt die Mail die YouTube-Produzenten darüber auf, dass das Portal einen werbefreien Service anbieten will – finanziert werden soll das Ganze laut Mailinhalt über monatliche Gebühren. Bis zum 22. Oktober sollen Youtube-Filmemacher diesen neuen Nutzungsbedingungen zustimmen, andernfalls lassen sich deren Videos zumindest in den USA weder anklicken noch zu klingender Münze machen.

Der 22. Oktober könnte also den Stichtag für das kostenpflichtige Modell in den USA markieren, wobei informierte Kreise erfahren haben wollen, dass dieses zwei Services bündeln wird: Music Key, ein Dienst, mit dem Musikvideos gespeichert und offline genossen werden können, sowie ein bis dato nie dagewesener Dienst, der die permanente Speicherung von Youtube-Videos und deren Offlinekonsum auf ähnliche Weise erlaubt.

Das kostenpflichtige Abo soll, Gerüchten zur Folge, um die zehn Dollar im Monat kosten. Offiziell hat YouTube ein solches Modell bisher jedoch nicht bestätigt.

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