Facebook, Facebook und immer wieder Facebook. Der Name der Mutter aller sozialen Netzwerke fällt bei uns fast so oft wie die Worte, Bier, Ball oder Busen. Meistens geht es um irgendwelche Hiobsbotschaften seitens arg gestresster Datenschützer oder darum, dass wir angeblich in der Realität vereinsamen, zuweilen sogar in Gedichtform. Und so haben wir auch heute nichts Gutes über die digitale Heimat von über einer Milliarde Menschen zu berichten.

Welche Emotionen weckt Facebook im User? Dieser Frage gingen die Psychologen Christina Sagioglou und Tobias Greitemeyer von der Universität Innsbruck im Zuge einer aktuellen Studie nach. Leider lautet das Ergebnis: Facebook macht unglücklich.

Diese ernüchternde Erkenntnis resultierte aus der Befragung von 123 Probanden – direkt, nachdem diese Zeit auf Facebook verbracht hatten. Je länger, desto mieser die Laune. Interessanterweise gilt das offenbar nur für das Surfen auf dem sozialen Netzwerk. Vergleichsgruppen, die sich anderen Dingen im Netz widmeten, gaben weit bessere Laune zu Protokoll. Der Grund dafür ist angeblich ebenso einfach wie einleuchtend: Die Zeit, die man auf Facebook verbringt, wird als verschwendet empfunden.

Da stellt sich zwangsläufig die Frage, warum sich dennoch über 650 Millionen Nutzer mindestens einmal täglich einloggen?! Laut den Psychologen liegt die Erklärung dafür in dem so genannten ‚affektiven Vorhersagefehler‘, was nichts anderes bedeutet, als dass wir oft nicht genau wissen, was uns wirklich glücklich macht. Und so loggen wir uns wieder und wieder ein, in der Hoffnung, dass dies unsere Laune verbessert, ganz so wie ein Spielsüchtiger, der sein gesamtes Geld in einen Spielautomaten steckt, im festen Glauben daran, mit dem nächsten Euro zu gewinnen.

Es ist ein Teufelskreis, dem ihr jedoch ganz einfach entkommen könnt: Verbringt einfach mehr Zeit auf mann.tv! Denn mann.tv macht glücklich! Männer zumindest …