Spotify: Preise laut Europa-Chef zu günstig – Der Musik-Streaming-Dienst Spotify erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und konnte nicht zuletzt durch den Ausbau der Podcast-Sparte erstmals einen Umsatz in Milliardenhöhe verzeichnen. Dennoch wird hinsichtlich der Abo-Gebühren aktuell laut über eine Erhöhung nachgedacht.

Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bestätigte Spotifys Europa-Chef Michael Krause, dass sich das Geschäft mit exklusiven Podcasts als Alleinstellungsmerkmal hinsichtlich der Konkurrenz für die ursprünglich als reiner Musikdienst gestartete Streaming-Plattform mehr als auszahlt.

So konnte man mit Hilfe von Werbung die Kassen im vergangenen Jahr mit mehr als einer Milliarde Euro füllen. Denn im Falle von Podcasts wird Werbung nicht nur den Gratis-Usern des Dienstes angezeigt, sondern auch Premium-Nutzern. Eine Wiedergabe ohne Werbeunterbrechung wird ausschließlich für Musik geboten.

Aus Krauses Sicht müssten die Abonnenten dennoch mehr zahlen:

„Allein mit Blick auf die Inflation müssten die Preise in den meisten Ländern mittlerweile eigentlich längst viel höher sein. Aber wir schauen uns das Thema Markt für Markt an, und die Erfahrungen mit den bisher erfolgten Anpassungen stimmen uns zuversichtlich.“

Offizielle Ankündigungen für eine Preiserhöhung in Deutschland gibt es aktuell noch nicht.

In Fachkreisen hält man es jedoch für möglich, dass Spotify einen Aufpreis für das geplante HiFi-Abo verlangen könnte, welches verlustfreie Klangqualität auf CD-Niveau ermöglicht.

Quelle: winfuture.de